Aktuelles

Lesebühne Schwarze Katze

Terzo Mondo

Herzlich willkommen zur Katzenlesung am 23. Juni 19 Uhr im Terzo Mondo!
Liebe Freunde, Bekannte, Verwandte,
unsere Lesebühne, die Schwarze Katze holt neuen Schwung, nun angefeuert und über die Bühne
gejagt von Steffen Marciniak, der ab sofort für die Bühnenshow und ihre
Literarischen Qualitäten seinen Namen hergibt.


Ich werde ihn weiterhin aus der Ferne begleiten und ihm zur Seite stehen, die Werbung unterstützen.
Aber Steffen ist nicht nur Lyriker, sondern vor allem Verleger, der seinen eigenen Verlag mitbringt,
den also so schnell nichts mehr in Verlegenheit bringen wird.


Ich melde mich bis auf weiteres mit diesen Werbezeilen; dazu wird es Abendprogramme geben,
bei denen ich wie bisher Lust verspüre, selbst auf der Bühne zu stehen.


Unsere Lesebühne läuft also weiter, einmal im Monat, am Dienstag zum Monatsende, aber mit neuem Schwung und zahlreichen neuen Autoren.
Die altbewährten Bühnenleser sind nicht vergessen. Doch das Wichtigste ist unser Publikum:
Es möge uns treu bleiben, nun ergänzt, bereichert und verjüngt durch neue Namen, die Steffen herbeilockt und auf die Bühne bringt: Allez hopp!


Fangen wir an, im Terzo Mondo (Grolmanstr. 28, 10623 Berlin; 030-8815261; Info@terzonondo.de ):

Dienstag, den 23. Juni 26, Beginn 19 Uhr:
Thomas Rackwitz und Steffen Marciniak präsentieren
Walter Bauer - von Deutschland nach Kanada
Beide Herren stellen zum 70. Todestag von Walter Bauer aus Merseburg das Buch aus Steffens,
Neun-Reiche-Verlag „Wachtfeuer“ mit Texten des vielfach preisgekrönten Autors vor.


Walter Bauer fand erst spät, nach seinem Schreibverbot im NS-Regime,
nach dem Kriegsdienst und der Kriegsgefangenschaft, nach seiner Ausreise in das Kanada der 1950-er Jahre literarische Anerkennung.
„Wenn man lebendig ist, wird alles, was man berührt, lebendig.“,
schrieb der 1904 in Merseburg geborene Bauer in seiner neuen kanadischen Heimat,
wo er studierte und in Toronto bis zu seinem Tod 1976 Deutsche Sprache und Literatur unterrichtete.


Vor der NS-Zeit war Bauer bereit mit Hermann Hesse, Ernst Toller, Kurt Tucholsky und Franz Werfel bekannt; sie lobten seine Werke;
Stephan Zweig wurde sein Freund. Bauer hinterließ ein umfangreiches Werk aus Romanen, Erzählungen, Kinderbüchern, Essays,
Gedichten und Hörspielen, und er erhielt eine Reihe bemerkenswerter Literaturpreise.


Der Gastautor des Abends, Thomas Rackwitz wurde 1981 in Halle geboren. 2001–2009 Studium der Literaturwissenschaft,
Geschichte, Anglistik und Zeitgeschichte in Halle. Seit 2011 ist er freischaffender Autor und Übersetzer.
Er wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem irischen Féile Filíochta Award 2007, dem Walter-Bauer-Stipendium 2008,
dem Stadtschreiber-Stipendium der Stadt Halle 2015. 2024 bekam er den 1. Literaturpreis Harz.
Seine Veröffentlichungen sind u. a. fünf Kinder- und Jugendbücher, sieben Gedichtbände. Rackwitz ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.

Steffen Marciniak leitet den Abend. Auch in seinem Namen sage ich:
herzlich willkommen!


Bernd Kebelmann



 © Bernd Kebelmann 2025







Stand: Oktober 2024