Aktuelles

Skipper und Das Totenschiff


Lesebühne Schwarze Katze

Terzo Mondo

Herzlich willkommen zum nächsten Leseabend der Schwarzen Katze im Terzo Mondo am Dienstag dem 24. Februar ab 19 Uhr!
Liebe Freunde, Bekannte, Verwandte,
dieser Tag führt uns im vierten Jahr die Brutalität und die Unmenschlichkeit imperialistischer Kriege vor Augen. Heute werden die Hilferufe,
Mahnungen zur Vernunft, die Forderungen nach Waffenstillstand in der Ukraine (wer wagt von Frieden zu sprechen) nicht zu zählen sein.
Auch die Toten kann keiner mehr zählen, weder dort noch in Nahost, schon gar nicht die Verschollenen an ungezählten Fronten …
Wir wenden uns am Leseabend einem ganz anderen Aspekt der Brutalität und Unterdrückung in der Geschichte zu; wir fragen nach der Literatur,
die sich den entrechteten und ausgebeuteten Menschen, ihrer Demütigung, ihrem Schicksal in der neuen Welt unseres Globus widmet.
Sie ist in diesem Fall fast genau einhundert Jahre alt. Und, erschreckend genug, auch heute hochaktuell. Ihr prominenter Schreiber zählte zu den Verschollenen …
Der Mann, der uns diese Geschichten realistisch und spannend vermittelte, blieb jedoch eine vage Gestalt, trat hinter sein Werk zurück: die literarische Botschaft sei wichtig,
seine Person irrelevant. Für sein Mimikry gibt es viele Gründe, in seiner Biografie, vor allem jedoch in der Zeitgeschichte des Landes,
das er als Exilant bei Lebensgefahr verlassen musste … der deutsche Schriftsteller B. Traven starb 1969 in Mexiko City.
Ralf G. Landmesser, Autor des Abends und Präsident der Internationalen B. Traven Gesellschaft, ist als Publizist, Politikwissenschaftler,
Dichter und Bildender Künstler mehr als andere dazu berufen, uns das labyrinthische Leben, das überzeugende Werk von B. Traven, zwölf Romane und weitere Erzählungen,
die vielfach verfilmt worden sind, ausführlich zu erläutern (siehe Plakat als Anlage).
Die Sympathie von B. Traven und sein Engagement für die weltweit und immer wieder Entrechteten und Unterdrückten spiegelt sich auch in seiner labyrinthischen Biografie,
soweit sie heute bekannt ist. Wir werden sie kennenlernen und hoffen auf großes Interesse, zumal es seltene Foto-,
Film- und Tonaufnahmen des verschollenen Autors geben wird, dessen vermutlich 144. Geburtstag unmittelbar bevorsteht.

Der Hör-, Seh- und Leseabend verursacht einige Kosten; der Gewinn jedoch wird überraschend sein.
Und wir bleiben dabei: Eintritt frei, Spenden erwünscht.

Ich sage wie immer: Herzlich willkommen!
Bernd Kebelmann

 

 


 © Bernd Kebelmann 2025







Stand: Oktober 2024